Weniger ist mehr!

Hallo, ihr Lieben! :)

Heute geht es um das „Essentielle“. Denn, es scheint so zu sein, dass die Komplexität unseres Lebens stetig zunimmt. Unsere Zeit reicht oft nicht aus, um die Dinge zu tun, die wir uns vorgenommen haben. Und irgendwie scheinen viele Menschen in der Gesellschaft ständig in Bewegung zu sein, aber nicht vorwärts zu kommen.

Wir verteilen unsere Energie und Zeit auf so viele Sachen, sodass sich viele überfordert mit den Verpflichtungen, Aufgaben und Wünschen fühlen.

Lasse den Satz „Weniger ist mehr!“ dein tägliches Mantra sein!Andrej Uhrich

In diesem Blog-Artikel möchte ich dir einen Satz vermittelt und ich lade dich ein, diesen Satz während der nächsten Woche immer wieder mal zu wiederholen. Wenn du magst, kannst du ihn als ein Mantra verwenden: „Weniger ist mehr!“

Eine fiktive Geschichte: Marie beschloss ihrer Leidenschaft nachzugehen. Sie liebte das Backen und wollte damit ein wenig Geld hinzuverdienen. Also fing sie an Geburtstagskuchen zu verkaufen. Es lief gut. Jemand fragte sie nach einem Hochzeitskuchen. Sie sagte: „Ja, klar.“

Das Geschäft lief besser. Sie hatte Ideen, um auch Kekse zu verkaufen. Vegane Kuchen? Ja klar! Ein kleines Buffet zum Kuchen? Natürlich! Kuchen liefern? Okay, machen wir.

In ihrer Freizeit war sie gerne mit ihrer Familie zusammen. Wenn ihr Partner sie zu einem Wochenend-Ausflug einlud, sagte sie: „Wie schön!“ Wenn ihre Freunde sie fragen: „Lust auf Kino nächste Woche?“, antwortete sie: „Ja, super!“

Sie merkte natürlich, dass ihrer Energiereserven beinah bei „Null“ waren. Sie verspätete sich jetzt beinah immer zu Verabredungen. Sie schlief weniger. Plötzlich fing sie auch an Fehler in ihrem Business zu machen. Ihre Kunden wurden unzufrieden. Mal kam der Kuchen zu spät oder sie hatte etwas übersehen.

Ihre Familie fing auch an zu klagen, weil Marie Vereinbarungen nicht einhielt. Sie wirkte irgendwie verstreut und stand die meiste Zeit „neben sich“.

Ihr Partner bemerkte wie sie strenger zu sich wurde und zeitweise sehr wütend mit sich wurde: „Wie blöd bin ich eigentlich?“, murmelte sie öfters.

Marie fing jetzt auch noch an Bücher über Produktivität zu lesen und ihre Konzentration zu trainieren. „Noch ein wenig die Zähne zusammen beißen, dann würde sie es schaffen.“, redete sie auf ihr Spiegelbild ein, während ihr die Tränen runterliefen.

Obwohl Maries Geschichte fiktiv ist, ist sie sicherlich nicht alleine. Vielen Menschen geht es in unserer Gesellschaft so. Aber warum? Ich glaube, der Grund liegt in dem folgenden Glaubenssatz, den viele Menschen in sich tragen: „Wir können alles haben!“

Das Möglichkeitsspektrum ist in unserer Gesellschaft rasant angestiegen. Meine Mutter hatte zum Beispiel weniger Möglichkeiten/Auswahl, als ich. Und mein Opa hatte wenige Möglichkeiten/Auswahl, als meine Mutter.

Obwohl mehr Auswahl gut für uns ist, ist der Gedanke -„Wir können alles haben!“- fatal. Uns wurde nicht beigebracht mit so vielen Möglichkeiten umzugehen. Die Werbung etabliert immer weiter den oben genannten Glaubenssatz mit einprägenden Botschaften und unsere Marktwirtschaft (Globalisierung etc.) wächst und schafft so noch mehr Auswahl.

Stell dir vor du bist eine „Energiekugel“. Wenn du deine Energie in alle Richtungen verteilst, dann verausgabst du dich zwar, aber du kommst nirgendwo hin. Das Ergebnis: Stillstand! Erschöpfung! Unzufriedenheit!

„Weniger ist mehr!“, ist eine Aussage, die sich auf das „Essentielle“ stützt. Was ist für dich essentiell?

Wenn es dir ein wenig wie Marie geht, dann habe ich einen Tipp für dich: Sobald du dir erlaubst nicht alles machen zu wollen und zu jedem „Ja“ zu sagen, kannst du herausfinden, was dir wirklich wichtig ist; was in deinem Leben wirklich zählt! Nur so kannst du deine Energie konzentrieren und wirklich etwas bewegen.

Es geht nicht darum „alles“ zu haben. Es geht darum das „richtige“ zu haben. Es geht nicht darum „weniger“ zu haben, es geht darum das „richtige“ zu haben.

Was das „richtige“ für dich ist, kannst nur du herausfinden. Diese Entscheidung wird dir keiner abnehmen können.

Um das Triviale von dem Vitalen zu unterscheiden, musst du üben. Hier gilt es das „Nicht-Essentielle“ zu eliminieren, um das „Essentielle“ besser in dein Leben zu integrieren.

Der Entschluss „Nein“ zu sagen und Dinge aus unserem Leben zu „streichen“ kostet, besonders am Anfang, viel Kraft und Mut. Was ist aber unsere Alternative?

Eine Übung: Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe dir die „paar Dinge“, die für dich wirklich wichtig sind. In der nächsten Woche schaue einfach mal, wie oft du Zeit und Energie in „nicht-essentielle“ Dinge investierst?

Werde bewusst, wie oft du Dinge tust, die für dich „nicht-essentiell“ sind. Wenn möglich minimiere diese Tätigkeiten.

Durch das Eliminieren des Trivialen in unserem Leben und der Integration des Essentiellen in unseren Alltag wird unser Leben bereichert. Dies ist eine Disziplin und nur durch Übung lernen wir das Triviale von dem Essentiellen zu unterscheiden. Ich drücke dir dabei ganz feste die Daumen.

Fühl dich umarmt,
Andrej

P.S. Die Inhalte meiner Artikel repräsentieren die individuellen Einsichten und Erfahrungen aus meinem Leben, aber auch meine Erkenntnisse und mein Wissen aus den Bereichen Coaching, Psychologie und Meditation. Ich habe dabei nie den Anspruch, dass meine Wahrheit auch deine sein muss! Mein Tipp: Nimm dir einen positiven Impuls für dein Leben heraus und verwerfe den Rest. Es geht hier schließlich um dich! Du weißt am besten, was dir gut tut ;)


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