Warum du endlich mit der Selbstoptimierung aufhören darfst

Hallo, ihr Lieben!

In den letzten Blog-Artikeln habe ich dir verschiedene Realitätskonzepte vorgestellt. Vielleicht stimmst du mir ja zu, dass jeder Mensch in seiner eigenen Realität lebt. Ich habe versucht diese Realitäten zu unterscheiden und ihnen einen Namen zu geben. Ich lade dich ein, diese Unterscheidungen als eine Orientierungshilfe zu nutzen. Dies sind keine ultimativen Wahrheiten, sondern meine Einsichten, mit denen ich dich inspirieren möchte. 

In diesem Sinne unterscheide ich 5 Realitäten: 

1. Direktive Realität
2. Potentielle Realität
3. Subjektive Realität
4. Konstruktive Realität
5. Illusorische Realität 

Dies ist die dritte Blog-Artikel zu diesem Thema. Wir betrachten heute also etwas genauer die „subjektive Realität“.

Menschen, die in dieser Realität leben, haben etwas für sich entdeckt und spüren, dass wirkliche Veränderung im Inneren liegt. 

Ein bekanntes Motto, dass von Menschen verwendet wird, die in der subjektiven Realität leben heißt: „Obwohl es sicherlich etwas ausmacht, welche Faktoren in deiner Umwelt auf dich wirken, was wirklich zählt ist deine innere Einstellung.“ 

Hier wird verstanden, dass die eigene Realität geformt wird durch die innere Einstellung.
Die Tücke hierbei kann eine nicht enden wollende Selbstoptimierung sein. Andrej Uhrich

Basierend auf diesem Motto, haben sich viele Theorien, Hypothesen und Disziplinen entwickelt. Ein Großteil der psychologischen Disziplinen stützt sich auf diese Realität. Die üblichen Lebens-Ratgeber in einer Buchhandlung basieren auf diese Realität. Viele Coaches, Psychotherapeuten und Spirituelle arbeiten mit den abgeleiteten Konzepten aus dieser Realität. Genauso wie die meisten Therapieformen.

Im Grunde geht es darum negative Gedanken, Glaubenssätze und Einstellungen aufzulösen und mit positiven auszutauschen. 

Man möchte also den Menschen umprogrammieren, heilen oder „richtig“ stellen. Denn viele Menschen haben gemerkt: Wenn ich meine Gedanken, Glaubenssätze und Einstellungen ändere, dann ändert sich auch die Welt um mich herum. Und selbst, wenn nicht… es macht mir dann nicht mehr so viel aus. 

In der subjektiven Realität übernehmen wir Verantwortung für unser Leben.

Dies ist natürlich ein guter Schritt in die richtige Richtung. Denn hierdurch übernehmen wir mehr Verantwortung für unser Leben. Wir verstehen auf einer tieferen Ebene, dass der Schlüssel zu einem glücklichen, erfüllten und gesunden Leben in uns steckt. Es kommt auf unsere Einstellung und nicht auf unsere Umgebung an. Das Motto hier lautet: Denke die „richtigen“ Gedanken, habe die „richtigen“ Glaubenssätze und steuere dein Gedanken, dann wird dein Leben besser werden! 

Hier ein paar Anwendungen, die sich auf dieser Realität stützen: 

• Affirmationen / Inkantation
• positives Denken  / Chaka Rituale
• Traumdeutung / Psychotherapie 
• Hypnose / NLP / Coaching
• jegliche Ratgeber, der dir Strategien anbietet, wie du dein Denken verändern kannst

Funktionieren diese Anwendungen? Ja, aber natürlich! Die Anwendungen, die sich auf die subjektive Realität stützen sind sehr populär und meiner Meinung nach basiert der größte Teil der Persönlichkeitsentwicklung auf ihnen. 

Aber natürlich gibt es auch Nachteile, wenn man in dieser Realität lebt. Diese Realität führt zwar zu mehr Freiheit, Kontrolle und Möglichkeiten, als die direktive und die potentielle Realität, sie beschränkt aber auch das Potential des Menschen.

Warum? Weil die Anwendungen immer wieder suggerieren, dass eine Umprogrammierung notwendig ist.

Man müsse sich heilen, etwas auflösen oder verändern. Man müsse die richtigen Gedanken denken und nicht die falschen. Man müsse Arbeit, Kraft und Strategien einsetzten, um das menschliche Potential (Glück, Kreativität, Verbindung, Liebe, Flow usw.) zu leben. 

Es scheint so zu sein, als ob hier ein Kampf wütet. Ein Disput zwischen der Programmierung der eigenen Persönlichkeit, die entstanden ist durch gesellschaftliche Einflüsse, die Erziehung und Genetik und der selbst gewünschten Programmierung.

Man möchte doch ganz anders sein, und wenn man erst einmal genügend Therapie, Heilung und Coaching gemacht hat, dann wird sich alles verändern. 

Irgendwie geht dieses System davon aus, dass wir auf einer tieferen Ebene kaputt sind. Wir sind unvollkommen, unheil und unvollständig. Das Leben ist dann dazu da, um diese verloren gegangene Vollkommenheit zu erreichen bzw. wiederherzustellen.

Wir sind also auf einem konstanten Weg der Selbstoptimierung. Heute ist es NLP, morgen ist es Meditation und übermorgen ist es die Kindheitsrückführung. 

Darüber hinaus besteht immer die Möglichkeit wieder in die alte negative Spirale zu rutschen. Um dem vorzubeugen, müssten wir natürlich regelmäßigen Ritualen folgen und deshalb ständig unseren Fokus, unsere Energie und Kraft hinein investieren. Kaum behebt man ein Problem, taucht schon das Nächste auf.
Und immer wieder fragt man sich diese eine Frage: „Was ist bloß falsch mit mir?“ 

Du merkst sicherlich schon, dass diese Realität zwar viele Vorteile, aber auch ziemlich viele Tücken in sich birgt. Es ist vollkommen okay in dieser Realität zu leben, wenn man sich bewusst ist, dass es nichts zu heilen gibt! Du bist schon vollkommen und heil. Und mit dieser Aussage repräsentiere ich schon die konstruktive Realität. Diese werde ich dir dann nächsten Donnerstag etwas näher erläutern. 

Hier wird es sehr spannend, denn wir können mit Hilfe der konstruktiven Realität erkennen, dass es eigentlich gar nicht so viel Arbeit erfordert, um sein Potential zu leben, das Besondere in sich zu erwecken und ein erfülltes und glückliches Leben zu leben. 

Ich hoffe, ich konnte dir das Konzept der subjektiven Realität etwas näher bringen. Vielleicht siehst du inzwischen die Unterscheidung zwischen der direktiven, der potentiellen und der subjektiven Realität?

Wie gesagt, nächste Woche wird es dann spannend werden. In dem Sinne, verabschiede ich mich von dir und wünsche dir noch eine schaffensreiche und einsichtsreiche Woche. 

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Und mit allen, die ihrem inneren Potential endlich näher kommen möchten, starten wir kommenden Montag wieder in eine neue kostenlose Meditation-Challenge. :) Du bist natürlich herzlich eingeladen dabei zu sein. Hier geht’s zur kostenlosen Anmeldung…

Fühl dich gedrückt, 
Andrej 

P.S. Jeden Donnerstag Morgen findest du hier einen neuen Beitrag. Die Inhalte meiner Blogartikel repräsentieren die individuellen Einsichten und Erfahrungen aus meinem Leben, aber auch meine Erkenntnisse und mein Wissen aus den Bereichen Coaching, Psychologie und Meditation. Ich habe dabei nie den Anspruch, dass meine Wahrheit auch deine sein muss! Mein Tipp: Nimm dir einen positiven Impuls für dein Leben heraus und verwerfe den Rest. Es geht hier schließlich um dich! Du weißt am besten, was dir gut tut ;)


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One Comment on “Warum du endlich mit der Selbstoptimierung aufhören darfst”

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