Vom Macher zum inneren Glück

Hallo, ihr Lieben!

Im letzten Blog-Artikel habe ich dir verschiedene Realitätskonzepte vorgestellt. Diese Konzepte sind nicht definitiv und die Eigenschaften illustrieren Stereotypen. Nichtsdestotrotz, die Unterscheidungen können dir bei der Orientierung helfen.

Auch wenn ich heute wieder generalisiere und meine subjektive Meinung darstelle, lade ich dich dazu ein, die verschiedenen Realitäten und ihre Beschreibungen als eine mögliche Orientierungshilfen für dich zu sehen. Mögen dich diese Unterscheidungen ein wenig inspirieren und dir eventuell ein paar neue Pfade auf deinem Weg aufzeigen.  

Während es letztes Mal um die „direktive Realität“ ging, soll es heute um die „potentielle Realität“ gehen. 

Wie können wir die potentielle Realität beschreiben? Nun, wer sich in dieser Realität aufhält, hat in jedem Fall mehr Verantwortung und befindet sich weniger in einer Opferrolle, als die Person in einer direktiven Realität. 

In der potentiellen Realität gehen wir davon aus, das es in unserer Hand liegt was wir aus der jeweiligen Situation machen und denken, wenn wir im Außen die richtigen Fäden ziehen, wird alles gut.
Leider wird hier oft außer Acht gelassen, wie wichtig vor allem die innere Welt für wahres Glück ist.
Andrej Uhrich

Hier geht es nämlich nicht darum, was einem widerfährt, sondern was wir aus der Situation machen. In dieser Realität haben wir eingesehen, dass wir die Umstände, die uns das Leben bietet, nicht komplett kontrollieren können. Die Erfahrung – obwohl immer noch durch die Außenwelt bestimmt – resultiert hier viel mehr daraus, was wir aus der Situation machen.

Hier können wir durch eine Herausforderung wachsen oder untergehen. Wir können uns aus der Opferrolle bewegen und können zum Erschaffer unserer eigenen Realität werden. Denn wir haben das innere Potential. Wir können unsere Fertigkeiten kultivieren und die besten Strategien aussuchen, um unsere Traumrealität zu kreieren. 

Wenn wir in dieser Realität leben, dann spüren wir viel mehr Macht, Freiheit und Kraft, als in der direktiven Realität. Wir bemühen, arbeiten und investieren viel, um die „richtigen“ Menschen und Umstände in unser Leben zu holen. Denn schließlich liegt in den richtigen Menschen und Umständen unsere Erfüllung und Glückseligkeit. 

Es ist die Welt der „Macher“ und des „Chaka“. Hier bist du der Komponist deiner eigenen Realität. Du kannst Berge bewegen, wenn du daran glaubst. In dieser Welt der „Strategen“ und du kannst durch Mut, Fleiß oder Trickserei alles erreichen, was du möchtest! 

Ich glaube viele (sehr erfolgreiche) Menschen leben in dieser Realität. Diese Realität repräsentiert den Hunger und das Besterben nach etwas Besserem. Man möchte sein eigenes Potential nutzen und etwas für sich erschaffen. Man möchte die Traumrealität kreieren, die einem zusteht! 

Diese Realität hat viele positive Attribute. Und trotzdem unterliegt sie einem fundamentalen Fehler:

Nur 10% deines Glücks und deiner Erfüllung werden durch äußere Faktoren bestimmt.Lyubormisrsky, 2005

Wir denken hier genauso wie in der direktiven Realität: Wenn ich erstmal soviel Geld habe, dann werde ich glücklich sein. Wenn ich erstmal den richten Partner gefunden habe, dann werde ich erfüllt sein.

Oder, wenn ich den richtigen Weg beschreite, dann bin ich erfüllt. Denn mein Weg ist mein Ziel. Wenn ich erstmal meine Berufung gefunden habe, dann werde ich erfüllt und glücklich sein. Und so weiter…

Während die Menschen in der direktiven Realität die Vorsicht genießen, leben die Menschen in der potentiellen Realität in einer ständigen Unruhe. Immer auf den Sprung, um die nächste Möglichkeit zu reißen oder wieder etwas Neues zu lernen. Die Möglichkeiten sind enorm und man möchte das Beste daraus machen. 

Vieles geht dabei verloren. Vor allem aber der Blick nach Innen. Der komplette Fokus liegt auf der Bewältigung der Umstände und der Erschaffung der potentiellen Realität. Und obwohl die Realität nach den eigenen Wünschen geschmiedet und geformt wird, merkt man immer wieder, dass dies nicht genug ist. Nach einer kurzen Euphorie, folgt wieder das gleiche Gefühl, das gleiche Nagen. Die Schlussfolgerung daraus ist:

Im nächsten Blog-Artikel werden wir die „Subjektive Realität“ besprechen. Hier wird es spannend. Hier lenken wir den Fokus das erste Mal nach Innen und kommen langsam deinem Glück und deiner Erfüllung näher. 

Hat dich dieser Blog-Artikel inspiriert und könnte er auch für deine Freunde interessant sein? Dann teile ihn gerne via Facebook mit deinen Lieben.
Und für alle, die auf der Suche nach ihrem inneren Glück sind, starten wir kommenden Montag wieder in eine neue kostenlose Meditation-Challenge.

Bis zur nächsten Woche! 

Fühl dich gedrückt, 
Andrej 

P.S. Hier sind nochmal alle Realitätskonzepte aufgelistet: 
 
• Direktive Realität 
• Potentielle Realität
• Subjektive Realität 
• Konstruktive Realität 
• Illusorische Realität 

P.P.S. Jeden Donnerstag Morgen findest du hier einen neuen Beitrag. Die Inhalte meiner Blogartikel repräsentieren die individuellen Einsichten und Erfahrungen aus meinem Leben, aber auch meine Erkenntnisse und mein Wissen aus den Bereichen Coaching, Psychologie und Meditation. Ich habe dabei nie den Anspruch, dass meine Wahrheit auch deine sein muss! Mein Tipp: Nimm dir einen positiven Impuls für dein Leben heraus und verwerfe den Rest. Es geht hier schließlich um dich! Du weißt am besten, was dir gut tut ;)


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